1896 Pfarrer Josef Neumann gründet den Verband gegen den Missbrauch geistiger Getränke in Aachen und will damit dem weit verbreiteten Elendsalkokolismus entgegenwirken. Alle Mitglieder leben solidarisch-abstinent, meist ohne selbst suchtkrank zu sein.
1926 Umbenennung in Kreuzbund
1957 WHO erkennt Alkoholabhängigkeit als Krankheit an
1962 Künstler Paul Reding entwirft das Kreuzbund-Logo: die Menschengruppe vor dem Kreuz
1968 Betroffene haben jetzt einen Anspruch auf Entgiftung und Therapie – der Abstinenzverein wird zum Selbsthilfeverband für Suchtkranke und Angehörige
2004 Aufhebung der satzungsgemäßen Abstinenzverpflichtung für nicht-suchtkranke Angehörige.
2026 Heute gibt es 27 Diözesanverbände des Kreuzbundes, die den Bistümern der katholischen Kirche entsprechen.